Projektübersicht

Unsere Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz brauchen neue Einsatzjacken, -hosen und -Poloshirts, da das häufige Reinigen und Desinfizieren der Bekleidung stark zugesetzt hat.

Kategorie: Soziales Engagement
Stichworte: Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Ehrenamt, Malteser, Sanitätsdienst
Finanzierungs­zeitraum: 20.07.2020 12:37 Uhr - 19.10.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Schnellstmöglich

Worum geht es in diesem Projekt?

Unsere Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz brauchen neue Einsatzjacken, -hosen und -Poloshirts. Zwar gehen wir pfleglich mit unserer Bekleidung um, aber das häufige Reinigen und Desinfizieren setzt ihr nach einigen Jahren doch stark zu: Die Reflexstreifen nutzen sich ab, so dass unsere Helfer im Dunklen und bei Regen nicht mehr gut zu sehen sind. An den Säumen hängen Fäden heraus und die Farben und Nähte leiden. Unseren Patienten wollen wir aber nicht abgerissen entgegentreten, sondern so professionell und ordentlich, wie sie das zu Recht von uns erwarten.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Mit dem Projekt wollen wir unsere Ehrenamtlichen sicher und modern ausstatten. Dass bei Katastrophen, großen Unfällen (oder Pandemien!) rasch gut ausgebildete Helfer kommen, scheint selbstverständlich. Viele wissen aber nicht, dass der normale Rettungsdienst mit solchen Großereignissen rasch überlastet und der Katastrophenschutz in Deutschland fast komplett ehrenamtlich organisiert ist. Wo wir zum Einsatz kommen, ist sehr unterschiedlich: So waren wir beim Unfall auf dem Backesfest in Alchen im September 2019 ebenso vor Ort wie bei allen drei Evakuierungen wegen Weltkriegs-Bombenfunden in den letzten Jahren in Siegen. In der Anfangszeit der Coronakrise haben wir mitgeholfen, das ehemalige Krankenhaus Kredenbach wieder betriebsbereit zu machen und haben im Auftrag des Kreises Schutzmasken an die Bevölkerung verteilt. Unsere Ehrenamtlichen sind also sehr vielseitig aktiv - dafür haben sie ordentliche Bekleidung verdient, oder?

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz sind 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr einsatzbereit, um die Bevölkerung zu schützen und im Notfall so schnell wie möglich zu helfen. Wenn der Melder Alarm gibt, verlassen wir unseren Arbeitsplatz oder springen mitten in der Nacht auf. Die Ausbildung ist zeitaufwändig und wird ebenso wenig vergütet wie die Dienste. Um immer up to date zu sein, bilden wir uns bei wöchentlichen Gruppenabenden und Übungen ständig weiter. Für jede/n sind zusätzlich vier Tage (=30 Zeitstunden) Fortbildung pro Jahr Pflicht.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Für das Geld kaufen wir neue Einsatzjacken, -Hosen und -Poloshirts für unsere rund 30 Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz. Ein Poloshirt kostet rund 16 Euro, eine Hose etwa 60 Euro und eine Einsatzjacke knapp 190 Euro. Der angepeilte Betrag würde also etwa die Hälfte der Gesamtkosten decken, was bereits super wäre. Wenn mehr zusammenkommt, wäre das natürlich spitze. Denn alle diese notwendigen Anschaffungen müssten wir sonst aus eigener Tasche zahlen, da wir keine Beihilfen oder sonstige Unterstützung erhalten. Das Geld wird ausschließlich für Ehrenamtliche eingesetzt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Malteser in Siegen gibt es seit 1962. Rund 30 Ehrenamtliche sind im Katastrophenschutz aktiv, unterstützen aber auch den Rettungsdienst, wenn dieser zu viele Einsätze auf einmal hat. Außerdem sorgen unsere Helfer auf Großveranstaltungen für Sicherheit, indem sie Menschen versorgen, die dort krank werden oder einen Unfall haben. Diese Art Dienst wird Sanitätsdienst genannt, uns Malteser trifft man so z.B. beim Siegener Stadtfest und bei der Nacht der 1000 Lichter. Alle genannten Dienste gehören zum Bereich Notfallvorsorge - für dessen Helfer ist das Geld bestimmt.
Zusätzlich gibt es in Siegen auch Helfer im sozialen Ehrenamt. Sie betreiben die Praxis für Menschen ohne Krankenversicherung oder besuchen mit ihren Hunden Altenheime, um den Bewohnern eine Freude zu machen.